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Liebe Fastenfreunde-Innen!

Hier eine schöne Geschichte zum Nachspüren........



Hallo Petra,

ich hoffe, es geht dir gut und du bist wohlauf!

2 Wochen sind nun seit meiner 1. Fastenwoche vergangen und ich möchte dir ein paar Erfahrungen aus meiner „Après-Fastenperiode“ schildern.

Als ich vom Waldviertel nach Hause kam, war ich natürlich in höchster Euphorie. Und die Aufbautage nach der Fastenwoche waren für mich keine große Hürde. Indessen freute ich mich über all meine Sinne, die in besonderem Maße geschärft schienen; in erster Linie ist mein Geruchssinn zu erwähnen

Für meinen lieben Mann war es hingegen nicht gerade erbaulich, lediglich ungesalzenes Ofengemüse serviert zu bekommen. Allerdings hab ich ihm angeboten, für ihn etwas Anderes / Zusätzliches zuzubereiten. Das hat er aus Solidarität zu mir dankend abgelehnt. Umso begeisterter war er, als ich am darauffolgenden Wochenende (à ich koche nur zum Wochenende!) sehr schmackhaftes, gut gewürztes und ebenfalls frisch zubereitetes Gemüse auftischte. Da war es dann auch kein Thema, dass ich lieber vegane bzw. vegetarische Gerichte zubereite. Wie du also leicht erkennen kannst, ist Fleischkonsum kein großes Thema bei meinen Essgewohnheiten.

Die zweite freudige Überraschung war für mich meine gesteigerte sportliche Leistungsfähigkeit. Das merkte ich beim Tennisspielen. Ich fühlte mich um geschätzte 10 Jahre verjüngt, leichtfüßig, frisch und laufstark. Auch meine Atmung funktionierte viel besser und ich benötigte weniger Pausen als noch vor meinem Aufenthalt in Pernegg.

Tja, und was mich am meisten erstaunt hat, war, dass meine Masseuse sagte, sie fühle, dass mein Rücken jetzt weniger Flüssigkeits-Einlagerungen (à ich glaube, sie nannte es so.) habe. Was auch immer genau damit gemeint war, ich denke, dass die Auswirkungen meiner Fastenzeit doch deutlich weitreichender sind, als ich bisher angenommen habe.

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Und dann kam die 2. Woche danach! Und das Blatt wendete sich. Alte Gewohnheiten schlichen sich wieder ein. Eine klitze-kleine Schoki aus dem Snack-Automat nach dem Mittagessen oder die feine Dunkle ‚Fleur de Sel‘ von Lindt am Abend beim Fernsehen, 3 Kaffee im Büro über den Tag verteilt und die eine oder andere Zigarette mit meinem Mann am Abend im Garten. Jedes meiner Laster ist zwar (noch) nicht in gleichem Ausmaß zurückgekehrt wie vor der Fastenwoche, aber sie sind auch nicht ganz verschwunden.

Dank deiner einprägsamen Worte überlegte ich nach jeder „Sünde“, wie ich meinen Organismus wieder in Balance bringen kann. Und vielleicht ist mir das auch immer wieder oder zumindest das eine oder andere Mal recht gut gelungen, da ich ja schon viele Dinge (noch) bewusster tue oder auch unterlasse.

Jedenfalls nehme ich diese dritte Woche nach dem Fasten zum Anlass, um meine „Entgleisungen“ zu minimieren und meine „säure-fördernden Vergehen“ so gut ich kann zu vermeiden.

Ich möchte diese Gelegenheit nochmals nutzen, um dir aufrichtig zu danken! Für die tollen Erlebnisse, die du mir beschert hast und für deine fürsorgliche Betreuung!

Achtsame Grüße, deine Fastenfreundin.............


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