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Adventgedanken

ADVENT - Gedanken von Andrea Schwarz

Das ist Advent -

das Dunkel in mir und in dieser Welt aushalten, mich nicht flüchten in die bunte Welt der Vierfarbprospekte, nicht vorschnell Lichter anzünden, nicht so tun als ob, nicht der billige Trost von Friede, Freude, Plastikwelt ...




Advent - das ist Dunkel, in dem ich überhaupt erst den Stern sehen und erkennen kann.

Advent - das ist die Geborgenheit, aus der heraus ich eine Hoffnung auf Heil-Sein bekommen kann.

Advent - das ist das Warten darauf, dass etwas geschieht.

Advent - das ist die Sehnsucht nach dem ganz Anderen ...

 

Advent - das ist die Zeit, in der etwas in mir heranwachsen kann, etwas, was wirklich wichtig ist,etwas, was wirklich zählt.

Advent - das ist die Zeit, die mich zum Aufbruch herausfordert, zum Aufbruch meines Herzens. Das ist die Zeit, in der ich mich neu öffnen kann für das Andere in meinem Leben ...

Advent heißt eben gerade nicht, dass alles nur licht und hell und schön ist.

Advent - das ist das Dunkel, das Schweigen, die Nacht, in der wir vor die letztendlichen Fragen unseres Lebens gestellt sind.

Advent - das ist aber auch der Stern, der aufgeht, das Wort, das das Schweigen bricht, die Sehnsucht, die dem Leben entgegenwächst ...

Advent - das ist zugleich die Chance, sich im Dunkel, im Schweigen, in der Einsamkeit berühren zu lassen und dem ganzen Anderen.

Advent - das ist die Mitte der Nacht - und die Mitte der Nacht ist der Beginn eines neuen Tages - an dem nichts mehr so sein wird, wie es einmal war ...

 

Dazu sind wir eingladen - und das ist die Chance - den Advent leben, den Stern aufgehen lassen, das Wort hören, der Sehnsucht Raum geben - und der leisen Stimme, die da sagt:

Fürchte dich nicht.


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